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Schutzplan

Sonderausstellung | 28. Oktober - 28. Februar 2021

Calvin in Amerika

Im November 1620 landeten Passagiere und Besatzung der Mayflower an der Küste von Massachusetts und gründeten eine Siedlung. Unter ihnen waren Puritaner und Puritanerinnen, die den Ozean überquert hatten, um eine Gemeinschaft nach ihren Vorstellungen und Überzeugungen zu erschaffen. Die Episode gilt als Gründungsmoment der Vereinigten Staaten von Amerika, und sie ist klar protestantisch und calvinistisch reformiert geprägt.

Dieses Vermächtnis und die Identität, die damit begründet wurde, greift das MIR in einer Ausstellung auf, die alle Sinne anspricht.

23 Mal Amerika: 60 Dokumente, Augenzeugenberichte, Statistiken und Objekte aus 17 amerikanischen Museen und Bibliotheken, Leihgaben von Privatpersonen und Artefakte aus dem Fundus des MIR, lassen in einer einzigartigen Szenografie des Künstlers Séverin Guelpa ein Bild von der religiösen und protestantischen Identität der USA von 1620 bis heute entstehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein originelles «Who is Who» der grössten christlichen Denominationen des Landes.

Die vier Freiheiten: Wie in einem Schrein werden Norman Rockwells berühmte Plakate aus dem Zweiten Weltkrieg präsentiert, um vier amerikanische Grundfreiheiten in Szene zu setzen: Freiheit der Rede, Freiheit der Religionsausübung, Freiheit von Not und Freiheit von Angst.

An Bord der Mayflower: Fünf Minuten lang können die Besucher auf dem Schiff mitreisen, das 1620 den Atlantik überquerte. In einem unvergesslichen Erlebnis werden sie dank virtueller Realität der Firma Artanim zu kurzzeitigen Weggefährten der ersten reformierten Amerikaner.

Amerikanische religiöse Musik: Im kleinen Musikzimmer des Museums sind neun Musikstücke aus der Zeit von 1773 bis heute zu hören, die alle einen religiösen Hintergrund haben: Chöre, Balladen, Blues und Jazz…

Religion im Film: Mit einer Komposition von Filmausschnitten 20 Minuten lang eintauchen in die Welt des nordamerikanischen Kinos, um zu erfahren, wie Religion auch die Kultur und Inspiration grosser Regisseure durchdringt.

 

Vom 28. Oktober 2020 bis zum 28. Februar 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Freier Eintritt für Besucher mit einer Eintrittskarte für die ständige Sammlung.

 

Konsequente Einhaltung der Covid-Hygieneregeln. 

 


Frühere Sonderausstellungen

« Intéressant pour ce qui concerne l'apparition de la Réforme et le protestantisme genevois. Est-il possible de faire un musée sur une religion qui soit objectif ou critique sans susciter des polémiques? Bonnes cartes postales humoristiques sur les religions, en vente à la librairie du musée. »

Paul Valet, Genève, Oktober 2020