Samstag 13 April 2024 : Geöffnet von 10:00 – 17:00 Uhr.

Exposition temporaire à venir

Die Schrift allein

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Bereiten Sie Ihren Besuch vor Ticketverkauf Zukünftiges Ereignis Mention obligatoire : Ville de Genève, Musées d'art et d'histoire Crédits photographiques : © Musée d'art et d'histoire, Ville de Genève, photographe : Yves Siza Auteurs : Ferdinand Hodler (Berne, 14.03.1853 — Genève, 19.05.1918) Titre : L'Unanimité Datations : 1912/1913 Matières et techniques : Huile sur toile mise au carreau; Peinture Dimensions : haut.: 52.5 cm; larg.: 163 cm; Haut 52.5, larg 163 cm N° d’inventaire : 1939-0044

Über die Beziehung des Protestantismus zur Demokratie

Donnerstag, 2. Mai, Internationales Reformationsmuseum, 18.30 Uhr Hätte der reformierte Protesta...

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Zum zehnjährigen Jubiläum des MIR hat der Verein „Freunde des Museums“ die Genfer Hochschule für Kunst und Design (HEAD) beauftragt, unter ihren Studierenden einen Wettbewerb für eine künstlerische Intervention an der Fassade des MIR, der Maison Mallet, auszuschreiben.

Der Gewinner des Wettbewerbs, Christian Bili, geht für seine Installation von einer originellen Lesart der Bibel aus. Ein Computer liest den Text der Evangelien und wandelt ihn kontinuierlich in binäre Computersprache um, d.h. in die zwei Zeichen 0 und 1. Die Abfolge aus „0“ und „1“ steuert ihrerseits zwei Scheinwerfer, die hinter dem zentralen Fenster der Fassade aufleuchten. Das gelbe Licht entspricht der 1, das violette Licht der 0.

Damit verweist das geheimnisvolle Lichtballett, das die Fassade belebt, künstlerisch mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts auf die zentrale Rolle der Schrift bei der Entstehung der Reformation im 16. Jahrhundert. Sola Scriptura bringt den protestantischen Grundsatz zum Ausdruck, dass die Bibel die ultimative Autorität ist, der sich Christen und die Kirche unterwerfen.


Der vom Computer gelesene Bibeltext stammt aus der Bibel, die das Alte und Neue Testament enthält und 1669 in Amsterdam von Louys & Daniel Elzevier veröffentlicht wurde. Eine Kopie dieser Bibel, eine Leihgabe des Historischen Museums der Reformation, ist für die Dauer der Installation im Museum ausgestellt.