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Brief von Johannes Calvin an Guillaume Farel

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Bereiten Sie Ihren Besuch vor Ticketverkauf Zukünftiges Ereignis Ferdinand Hodler, L’Unanimité © Musée d'art et d'histoire de Genève, photo: Y. Siza

Über die Beziehung des Protestantismus zur Demokratie

Donnerstag, 2. Mai, Internationales Reformationsmuseum, 18.30 Uhr Hätte der reformierte Protesta...

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Unter vielen anderen herausragenden Dokumenten ist im MIR dieser bedeutsame Brief aus Calvins Feder an Guillaume Farel zu sehen, geschrieben am 14. Juli 1545 in Strassburg, in lateinischer Sprache. Der Autor bittet Farel darum, in den Dienst der Genfer Kirche treten zu dürfen, um etwas Entlastung und Zeit zum Schreiben zu finden.

Anschliessend äussert er sich zu einer Intervention in Bern im Namen der Waldenser der Provence, die im April desselben Jahres in Mérindol und Cabrières bedrängt und verfolgt wurden. Schliesslich erwähnt Calvin den Kauf eines Seidenmantels für Farels Bruder.

Im Postskriptum erinnert er noch an die Vorbereitung einer Anklageschrift gegen Pierre Caroli (1480 – nach 1545). Dieser hatte Farel und Calvin des Arianismus beschuldigt und sie in einem kürzlich veröffentlichten Werk angegriffen. Im August 1545 reagierte Calvin auf diesen Angriff mit einer “Verteidigung von Farel und seinen Kollegen gegen die Verleumdungen des Pierre Caroli”.

Manuskript von Admiral Gaspard de Coligny, einer der wichtigsten protestantischen Anführer während der Religionskriege im Frankreich des 16. Jahrhunderts.

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